Wie man digitale Welten erschafft
Von ersten Skizzen bis zum spielbaren Prototyp – verstehe grundlegende Prozesse der 3D-Spieleentwicklung und lerne, wie Ideen in interaktive Erlebnisse verwandelt werden. Praktische Einblicke in Modellierung, Texturierung und Level-Design.
Aufbau der Lernphasen
Jede Phase baut systematisch auf der vorherigen auf. Du entwickelst schrittweise technisches Verständnis und praktische Fähigkeiten, die für echte Projekte relevant sind.
Grundlagen der 3D-Geometrie
Verstehen von Vertices, Edges und Faces. Wie einfache Formen zu komplexen Objekten werden und warum Polygon-Zählung wichtig ist.
- Primitive Formen und deren Modifikation
- Mesh-Topologie und Kantenfluss
- Subdivision-Techniken für Details
- Optimierung für Echtzeit-Rendering
Texturen und Materialien
Wie Oberflächen realistisch aussehen. UV-Mapping verstehen und lernen, wie Farben, Rauheit und Reflexionen zusammenspielen.
- UV-Unwrapping für saubere Texturen
- PBR-Materialworkflow verstehen
- Normale Maps für zusätzliche Details
- Texturauflösung und Performance-Balance
Beleuchtung und Atmosphäre
Lichtquellen richtig einsetzen, um Stimmung zu erzeugen. Verstehen von direktem und indirektem Licht sowie deren Einfluss auf Szenen.
- Drei-Punkt-Beleuchtung Setup
- Global Illumination Konzepte
- Schatten-Qualität und Performance
- Tag-Nacht-Zyklen implementieren
Level-Design Grundlagen
Spielumgebungen gestalten, die Spaß machen. Spielerführung, räumliche Komposition und wie man interessante Bereiche erstellt.
- Raum-Layout und Spieler-Navigation
- Asset-Platzierung für Spielfluss
- Sichtlinien und Kameraperspektiven
- Prototyping mit Blockouts
Praktische Werkzeuge und echte Workflows
Du arbeitest mit Software, die in der Industrie tatsächlich verwendet wird. Blender für 3D-Modellierung, Unity oder Unreal Engine für Spielintegration – keine vereinfachten Lerntools, sondern echte Produktionsumgebungen.
Die meisten Sessions zeigen nicht nur, wie Buttons funktionieren, sondern warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Du siehst häufige Fehler und wie man sie vermeidet – etwa warum ein Modell 5000 Polygone haben sollte und nicht 50.000, wenn es im Hintergrund steht.
Projekte beginnen klein und wachsen. Erste Versuche sehen vielleicht blockartig aus, aber genau so lernt man, Details systematisch hinzuzufügen, ohne sich zu verzetteln.
Zwei Wege zu lernen
Ob du lieber in einer Gruppe mit anderen diskutierst oder gezielt an deinen speziellen Herausforderungen arbeiten möchtest – beide Formate nutzen denselben strukturierten Lehrplan.
Gemeinsames Lernen
Wöchentliche Live-Sessions mit 4-8 Teilnehmern. Du siehst, wie andere an ähnlichen Problemen arbeiten und kannst von verschiedenen Lösungsansätzen profitieren.
- Fester wöchentlicher Rhythmus hält Momentum
- Andere Perspektiven auf dieselben Probleme
- Gemeinsame Projekt-Reviews zeigen verschiedene Stile
- Diskussionen über Best Practices und Workflows
- Aufzeichnungen bei verpassten Terminen verfügbar
Persönliche Begleitung
Einzelsessions, die sich nach deinem Tempo und deinen spezifischen Interessen richten. Wenn du an Charaktermodellierung besonders interessiert bist, verbringen wir mehr Zeit damit.
- Zeitplan passt sich deinem Alltag an
- Fokus auf deine spezifischen Lernziele
- Direktes Feedback zu deinen Projekten
- Tiefere Erklärungen bei komplexen Themen
- Anpassung des Tempos an deinen Fortschritt